Information zur Verfahrenseröffnung

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***Aktuelle Information über den Verfahrensstand***

Der Sachwalter hat im Dezember 2021, nachdem das Verfahren von Seiten der Verwertungshandlungen her weitgehend abgeschlossen werden konnte, in Abstimmung mit dem Insolvenzgericht den Abschluss des Verfahrens noch einmal vertagt.

Die Gelder aus den Verwertungsbemühungen konnten vom Sachwalter auf ein dort separat geführtes Konto eingezogen und entsprechend für die Masse und die nach Abschluss des Verfahrens erfolgende Auszahlung an die Gläubiger gesichert werden. Die Beteiligten zeigen sich mit dem bisherigen Verwertungsergebnis insoweit sehr zufrieden.

Der Abschluss des Verfahrens wird sich jetzt aufgrund administrativer Notwendigkeiten auf Seiten der Eigenverwaltung und der aktuell wieder steigenden Inzidenzen und erheblichen Dramatisierung der Corona-Situation durch die Omikron-Krise jedoch noch mindestens über das erste Quartal 2022 hinaus verzögern.

Sachwaltung und Gericht werden auch weiter in enger Abstimmung die letzten Verfahrenszüge bis zur Aufhebung der Corona-Lage entsprechend steuern und abstimmen und den Gläubigern den Stand der aktuellen Verfahrensentwicklung auch weiter zeitnah über die Informationsseite der Eigenverwaltung zur Verfügung stellen.

***Aktuelle Information über den Verfahrensstand***

Aktuell befinden sich die Verwertungsbemühungen der Eigenverwaltung – in laufender und enger Abstimmung mit dem gerichtlich bestellten Sachwalter – in den letzten Zügen.

In den zurückliegenden Monaten der Corona-Pandemie konnten zahlreiche Vermögenswerte erfolgreich verkauft und die daraus erzielten Erlöse jeweils zur Verfahrensmasse auf das Treuhandkonto des Sachwalters gezogen werden.

Sollten keine unvorhergesehenen Zwischenfälle die aktuelle Planung der Eigenverwaltung durcheinanderwerfen, dann kann mit einem erfolgreichen Abschluss der Verwertungsbemühungen bis Dezember diesen Jahres gerechnet werden.

Nächste Verfahrensschritte

Die vorstehend avisierte Beendigung der Verwertungshandlungen vorausgesetzt, könnte in Absprache mit dem zuständigen Amtsgericht/Insolvenzgericht Hof noch für den Januar des nächsten Jahres (2022) der Erörterungs- und Abstimmungstermin über den Insolvenzplan terminiert werden.

Inwiefern die zuletzt wieder ansteigenden Inzidenzzahlen und die damit einhergehenden pandemiebedingten Hygiene- und Schutzvorschriften an einer solchen Terminierung noch etwas ändern könnten, kann derzeit nicht belastbar vorhergesagt werden (bitte informieren Sie sich im Dezember und Januar über solchermaßen aktuelle Entwicklungen wie immer auf „Derivest-Schutzschirm.de“).

Sobald der konkrete Termin endgültig feststeht, werden alle Gläubiger eine entsprechende Terminbenachrichtigung/Einladung (inkl. einer Zusammenfassung des Insolvenzplans) durch den für das Verfahren zuständigen Sachwalter erhalten.

Bitte beachten Sie: Für die ordnungsgemäße Teilnahme am Planverfahren und damit auch an der Quotenausschüttung ist eine persönliche Teilnahme am Erörterungs- und Abstimmungstermin nicht erforderlich. Jeder Gläubiger kann sich von einem Stimmbevollmächtigten für seine Abstimmung vertreten lassen. Die Terminbenachrichtigung durch den Sachwalter wird eine Vorlage für eine solche Stimmvollmacht, lautend auf einen Rechtsanwalt, enthalten. Diese brauchen die Gläubiger lediglich entsprechend den Anweisungen auszufüllen, zu unterschreiben und an die darin angegebene Kanzleiadresse des Rechtsanwalts als Stimmvertreter zurücksenden (Kosten entstehen für die Gläubiger hierdurch nicht). Ihre Stimmabgabe wird dann durch den Stimmvertreter vorgenommen und Sie brauchen nicht persönlich zu erscheinen.

Sollte es zu einer Durchführung entsprechend dem derzeitigen Planungsstand kommen und der Plan im Termin im Januar mehrheitlich bestätigt werden, könnte die erste Auszahlung (Quotenzahlung) an die Gläubiger evtl. noch im ersten Quartal des nächsten Jahres (2022) erfolgen. Weitere Auszahlung sollen sodann zu einem späteren, im Insolvenzplan festgelegten, Zeitpunkt erfolgen.

Hinweis aus aktuellem Anlass

In den zurückliegenden Tagen sind uns von verschiedener Seite Informationen zur Kenntnis gelangt, dass derzeit Anleger der Derivest von dritter Seite gezielt angesprochen werden. Dabei geht es u.a. wohl um mögliche Ansprüche gegen Beteiligte sowie mögliche Ergebnisse und/oder Quotenzahlungen, die sich aus unserem vorgenannten Verfahren ergeben könnten. An dieser Stelle möchte die Eigenverwaltung mit Nachdruck die folgende Klarstellung an Sie richten: Es ist von Seiten der Eigenverwaltung zu keinem Zeitpunkt mit Dritten über den Verfahrensstand, die laufenden Verwertungshandlungen und/oder mögliche Inhalte bzw. Ergebnisse des noch im Entwurfsstand befindlichen Insolvenzplans gesprochen worden. Insofern kann es sich bei sämtlichen Informationen zum vorliegenden Verfahren von Dritter Seite lediglich um Falschmeldungen und Fehlinformationen handeln.

***Aktuelle Information über den Verfahrensstand***

In Absprache mit dem zuständigen Amtsgericht/Insolvenzgericht Hof wurde der ursprünglich für Januar diesen Jahres geplanten Erörterungs- und Abstimmungstermin über den Insolvenzplan auf unbestimmte Zeit verschoben. Folge der Corona-Pandemie: Da die Inzidenzzahlen zuletzt wieder ansteigende Tendenz aufweisen und das Amtsgericht Hof sich in einem besonders betroffenen Gebiet befindet, erlauben es die pandemiebedingten Hygiene- und Schutzverschriften derzeit nicht die weiteren Verfahrensschritte belastbar zu bestimmen. Aktuell arbeiten die Eigenverwaltung, der Sachwalter und das Gericht noch immer an einer möglichen Durchführung des Erörterungs- und Abstimmungstermins mitsamt anschließender Verfahrensaufhebung bis spätestens Oktober 2021.

Sobald der konkrete Termin feststeht, werden alle Gläubiger eine entsprechende Terminbenachrichtigung/Einladung (inkl. einer Zusammenfassung des Insolvenzplans) durch den für das Verfahren zuständigen Sachwalter erhalten. Bitte beachten Sie: Für die ordnungsgemäße Teilnahme am Planverfahren und damit auch an der Quotenausschüttung ist eine persönliche Teilnahme am Erörterungs- und Abstimmungstermin nicht erforderlich. Jeder Gläubiger kann sich von einem Stimmbevollmächtigten für seine Abstimmung vertreten lassen. Die Terminbenachrichtigung durch den Sachwalter wird eine Vorlage für eine solche Stimmvollmacht, lautend auf einen Rechtsanwalt, enthalten. Diese brauchen die Gläubiger lediglich entsprechend den Anweisungen auszufüllen, zu unterschreiben und an die darin angegebene Kanzleiadresse des Rechtsanwalts als Stimmvertreter zurücksenden (Kosten entstehen für die Gläubiger hierdurch nicht). Ihre Stimmabgabe wird dann durch den Stimmvertreter vorgenommen und Sie brauchen nicht persönlich zu erscheinen.

Sollte es zu einer Durchführung entsprechend dem derzeitigen Planungsstand kommen und der Plan im Termin mehrheitlich bestätigt werden, könnte die erste Auszahlung (Quotenzahlung) an die Gläubiger evtl. noch in diesem Jahr bzw. in den ersten Monaten des Jahres 2022 erfolgen. Weitere Auszahlung könnten sodann zu einem späteren, im Insolvenzplan festgelegten Zeitpunkt, erfolgen.

***Aktuelle Information über den Verfahrensstand***

In Absprache mit dem zuständigen Amtsgericht/Insolvenzgericht Hof wird derzeit für den ursprünglich im Dezember diesen Jahres geplanten Erörterungs- und Abstimmungstermin über den Insolvenzplan ein Termin im Januar 2021 gesucht. Bitte beachten Sie: Da eine Durchführung letztendlich auch im Einklang mit den zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen pandemiebedingten Hygiene- und Schutzverschriften stehen muss, können sich nach wie vor noch jederzeit Änderungen an diesem vorläufigen Planungsstand ergeben.

Sobald der konkrete Termin feststeht, werden alle Gläubiger eine entsprechende Terminbenachrichtigung/Einladung (inkl. einer Zusammenfassung des Insolvenzplans) durch den für das Verfahren zuständigen Sachwalter erhalten. Bitte beachten Sie: Für die ordnungsgemäße Teilnahme am Planverfahren und damit auch an der Quotenausschüttung ist eine persönliche Teilnahme am Erörterungs- und Abstimmungstermin nicht erforderlich. Jeder Gläubiger kann sich von einem Stimmbevollmächtigten für seine Abstimmung vertreten lassen. Die Terminbenachrichtigung durch den Sachwalter wird eine Vorlage für eine solche Stimmvollmacht, lautend auf einen Rechtsanwalt, enthalten. Diese brauchen die Gläubiger lediglich entsprechend den Anweisungen auszufüllen, zu unterschreiben und an die darin angegebene Kanzleiadresse des Rechtsanwalts als Stimmvertreter zurücksenden (Kosten entstehen für die Gläubiger hierdurch nicht). Ihre Stimmabgabe wird dann durch den Stimmvertreter vorgenommen und Sie brauchen nicht persönlich zu erscheinen.

Sollte es zu einer Durchführung entsprechend dem derzeitigen Planungsstand kommen und der Plan im Termin mehrheitlich bestätigt werden, könnte die erste Auszahlung (Quotenzahlung) an die Gläubiger noch in den ersten Monaten des Jahres 2021 erfolgen. Weitere Auszahlung könnten sodann zu einem späteren, im Insolvenzplan festgelegten Zeitpunkt, erfolgen.

***Aktuelle Information über den Verfahrensstand***

Die Eigenverwaltung konnte trotz der weiterhin zu spürenden Auswirkungen der Corona-Krise bereits zahlreiche Verwertungserfolge erzielen.

Bezüglich der Erstellung des der Verteilung unter die Gläubiger zugrundeliegenden Insolvenzplans sowie der Planung des Termins zur Abstimmung über diesen können aktuell allerdings auch weiterhin noch keine belastbaren Aussagen getroffen werden.

Wir werden auf dieser Seite zu gegebener Zeit eine Information zu den geänderten Verfahrensterminen veröffentlichen.

***Aktuelle Information aufgrund der Corona-Krise***

Die Eigenverwaltung führt derzeit die Verwertungs- und Restrukturierungsbemühungen in unveränderter Intensität und in enger Abstimmung mit dem Sachwalter sowie dem Gläubigerausschuss fort. Diese Prozesse laufen gemäß den bisherigen Planungen und es kommt nach jetzigem Kenntnisstand zu keinen nennenswerten Verzögerungen.

Bezüglich der im Berichtstermin vom 21. Januar 2020 am Amtsgericht Hof – Insolvenzgericht – avisierten zeitlichen Planung für den Verlauf des Insolvenzverfahrens kommt es aufgrund der Sondersituation (auch an den Gerichten) durch Corona jedoch zu einer erheblichen Verzögerung. Bezüglich des Termins zur Abstimmung über den Insolvenzplan sowie zur Beendigung des Verfahrens können aktuell keine belastbaren Aussagen getroffen werden.

Wir werden auf dieser Seite zu gegebener Zeit eine Information zu den geänderten Verfahrensterminen veröffentlichen.

Das Amtsgericht – Insolvenzgericht – Hof hat das Eigenverwaltungsverfahren über das Vermögen der Derivest GmbH am 7. November 2019 eröffnet. Damit ist ein wesentlicher Meilenstein in der Sanierung der Derivest erreicht. Mit dem Eigenverwaltungsverfahren wollen die Beteiligten sicherstellen, dass die Gläubiger und Anleger bestmöglich befriedigt werden können und die Basis für eine Zukunft des Unternehmens gelegt wird.

Derivest hatte Anfang September dieses Jahres einen Antrag auf ein Schutzschirmverfahren beim Amtsgericht Hof gestellt. Das Schutzschirmverfahren geht mit der Eröffnung in ein Eigenverwaltungsverfahren über. Nun können die Gläubiger und Anleger ihre Forderungen beim Sachwalter anmelden. Unter der Aufsicht des unabhängigen und vom Gericht bestellten Sachwalters Dr. Hans-Peter Lehner von der Kanzlei Wagner Lehner Rechtsanwälte soll eine optimale Verwertung der Investments für die Anleger und die weiteren Gläubiger erreicht werden. Priorität hat die bestmögliche Verwertung der Vermögenswerte und anschließende Verteilung des quotalen Erlöses an die Gläubiger.

Neue Unternehmensleitung

Um ein Höchstmaß an Transparenz im Sinne der Gläubiger zu gewährleisten, ist der bisherige Geschäftsführer Markus Fürst von sich aus am Tag der Antragstellung (4. September 2019) aus der Unternehmensleitung ausgeschieden. Die Geschäftsführung übernahm Andreas Schmieg. Der Immobilien- und Sanierungsexperte kommt von der Düsseldorfer Beratung Buchalik Brömmekamp, die die Derivest auch in allen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Belangen des Verfahrens begleitet.

Umfangreiche Kontrolle der Unternehmensleitung

Bereits im Schutzschirmverfahren wurden die Interessen der Gläubiger und Anleger durch einen vorläufigen Gläubigerausschuss vertreten. Der nun für das Eigenverwaltungsverfahren vom Gericht eingesetzte Gläubigerausschuss setzt sich aus insgesamt fünf Interessenvertretern zusammen, darunter der Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht Ralph Veil (Kanzlei Mattil & Kollegen, München), der Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Fachanwalt für IT-Recht Prof. Dr. Julius Reiter (Kanzlei Baum Reiter & Collegen, Düsseldorf) und die Rechtsanwältin, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Fachanwältin für Steuerrecht Kerstin Bontschev (Kanzlei Bontschev, Dresden). Die drei Kapitalmarktexperten haben bisher intensiv die Rechte der Anleger in diesem Verfahren wahrgenommen. Der Ausschuss unterstützt die Tätigkeit des Sachwalters, begleitet den Sanierungsweg der Derivest von Anfang bis zum Ende und wirkt als eine Art „Aufsichtsrat“ und Kontrollorgan.

Gläubiger können Forderungen nun anmelden

Der Sachwalter wird alle Anleger / Gläubiger der Derivest GmbH – unaufgefordert – anschreiben und diese zur Anmeldung ihrer Forderungen gegen die Derivest auffordern. Hierzu erhalten die Anleger und Gläubiger ein Schreiben des Sachwalters mit ausführlichen Erläuterungen zum Anmeldungsverfahren.

Weder der Sachwalter noch die Derivest GmbH können derzeit individuelle Fragen der Anleger zu einzelnen Verträgen beantworten. Wir bitten deshalb um Verständnis und davon abzusehen, sich per Telefon oder E-Mail an die Derivest GmbH oder den vorläufigen Sachwalter zu wenden, da keine Einzelfragen beantwortet werden können.

Die Derivest GmbH veröffentlicht allgemeine Informationen und Pressemitteilungen zum Verfahren auf dieser Homepage.

Am Amtsgericht – Insolvenzgericht – Hof fand am 21.01.2020 die erste Gläubigerversammlung in Form des Berichtstermins statt. Im Verlaufe des Termins wurden die Anwesenden ca. 41 Gläubiger(-vertreter) durch die eigenverwaltende Schuldnerin über den bisherigen Verlauf des Verfahrens und den (Zwischen-)Stand der Verwertungsbemühungen informiert. Nach der ordnungsgemäß gelaufenen Feststellung der Stimmrechte für die Abstimmung durch die anwesenden Gläubiger(-vertreter) wurden die folgenden Beschlüsse – jeweils einstimmig – gefasst:

  1. Die Gläubigerversammlung beschließt, dass der eingesetzte vorläufige Sachwalter, Herr Rechtsanwalt Dr. Hans-Peter Lehner, beibehalten wird.
  2. Die Gläubigerversammlung beschließt, dass der vorläufige Gläubigerausschuss mit seinen Mitgliedern in der gleichen Besetzung als Gläubigerausschuss bestätigt wird.
  3. Die Gläubigerversammlung beschließt, dass der Geschäftsbetrieb in Eigenverwaltung fortgeführt wird.
  4. Die Gläubigerversammlung beschließt, dass der Gläubigerausschuss für den Fall der Verhinderung/des Ausscheidens eines Mitglieds aus wichtigem Grund ein Selbstnachwahlrecht erhält.

Im Anschluss wurde der Prüfungstermin gemäß Festsetzung im Eröffnungsbeschluss des Amtsgerichts – Insolvenzgericht – Hof vom 07.11.2019 ordnungsgemäß durchgeführt.

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